• Carsten Reineke

Homeoffice bei Grenzgängern zwischen Deutschland und der Schweiz (Kurzfassung)


Hallo und guten Tag.


weil ich mein Video zum Homeoffice bei Grenzgängern schon vor der Corona Krise vorbereitet hatte, hier nochmal kurz zusammengefasst die steuerlichen Auswirkungen der Tätigkeit im Homeoffice von echten oder unechten Grenzgängern in die Schweiz.

Bei einem echten Grenzgänger, d.h. einen Grenzgänger dessen Einkünfte in Deutschland versteuert werden, ändert sich durch eine begrenzte Zeit im Homeoffice steuerlich grundsätzlich nichts. Es bleibt also bei einer Besteuerung in Deutschland.


Bei einem unechten Grenzgänger, also einen Grenzgänger, der die 60 Nichtrückkehrtagegrenze überschreitet und deshalb bei einer Tätigkeit in der Schweiz auch in der Schweiz versteuert wird, führt ein Homeoffice in Deutschland dazu, dass für die Tage im Homeoffice Deutschland das Besteuerungsrecht hat.


Hinsichtlich nicht steuerlicher Fragen ist noch zu beachten, dass der Grenzgänger grundsätzlich dem schweizer Sozialversicherung unterliegt.


Das gilt aber nicht, wenn der Arbeitnehmer nicht nur unwesentlich, d.h. zu 25% oder mehr in Deutschland tätig ist. in diesem Fall gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht.


Dies wäre z.B. bei einer Tätigkeit im Homeoffice in Deutschland der Fall. Der Arbeitgeber sollte in jedem Fall unbedingt eine A1 Bescheinigung beantragen.


Links:


https://www.dvka.de/de/arbeitgeber_arbeitnehmer/antraege_finden/gewoehnliche_erwerbstaetigkeit_mitgliedstaaten/gewoehnliche_erwerbstaetigkeit_mitgliedstaaten.html

https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=851&langId=de


https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=851&langId=de


Vielen Dank fürs zuhören und bleiben Sie gesund




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